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Wir konnten im Jahr 2004 unseren 75. Geburtstag feiern, hier ein kurzer Überblick über wichtige Daten
1929 Gründung des Betriebes durch Rudolf Radke. Mit nur 24 Jahren wagte es Rudolf Radke am 1.April 1924 in Stettin eine eigene Firma zu gründen. Mit viel Fleiß und Enthusiasmus baute er die Firma immer weiter aus. Zusammen mit seiner Ehefrau Dorothea zieht er vier Kinder groß. Während des zweiten Weltkrieges ruhte die Firma.1970 Dachdeckermeister Rudi Radke übernimmt den Betrieb von seinem Vater Rudolf Radke. Die immer mehr anfallenden Büroarbeiten erledigt Rudi´s Frau Waltraud. Die Firma war in der damaligen Bahnhofstraße in Rotenfels untergebracht. Rudi Radke vergrößert die Firma langsam aber sicher. Neue Verarbeitungstechniken werden erlernt und weitergegeben. Durch Weiterempfehlungen von zufriedenen Kunden gehen immer mehr Aufträge ein. Der Personalstamm wird nach und nach erhöht. Dies erfordert auch neue Fahrzeuge und Maschinen. Nachdem die Betriebsflächen zu klein werden, siedelt die Firma in die Murgtalstraße nach Bad Rotenfels um. Schon nach einigen Jahren reichen die Betriebsflächen nicht mehr aus.1980 Rudi Radke wagt den Schritt, die Firma in das Gewerbegebiet nach Gaggenau- Bad Rotenfels umzusiedeln. Dort stehen insgesamt 3000 qm zur Verfügung. Durch eine immer größer werdende Auswahl an Produkten in zahlreichen Farben ist das Außengelände zur Lagerhaltung erforderlich.1985 Es wird eine Lagerhalle auf dem Gewerbegrundstück erstellt. Jetzt können Fahrzeuge, Werkzeuge und Materialien praktisch untergestellt werden. Besonders bei Stürmen können die Einsatzfahrzeuge schnell beladen und genutzt werden.1992 Bodo Radke beginnt mit dem Bau eines Wohn- und Bürogebäudes auf einem Teil des Grundstückes.1996 Rudi Radke übergibt die Firma an seinen Sohn Dachdeckermeister Bodo Radke. Das neue Bürogebäude ist fertig gestellt und wird zünftig eingeweiht.1999 Orkan "Lothar" kommt unverhofft über Weihnachten. Unser Büro ist ausgeräumt, weil nach Weihnachten die Maler kommen sollen. Viele Bauherren die Ihre Dächer durch Zimmerer, Maurer oder Schwarzarbeiter eindecken ließen denken jetzt an den Dachdecker. Der Ansturm ist zu groß. Über 2.000 Meldungen gehen in einer Woche ein. Im Büro und im Lager sind fast rund um die Uhr Eltern, Geschwister, Neffen, Nichten und Schwiegereltern im Einsatz. Viele "Kunden" sind gereizt, weil "ihr" Ziegel nicht sofort greifbar ist. Die Mitarbeiter werden aus Ihrem Weihnachtsurlaub gerufen und beheben die Sturmschäden solange es einigermaßen hell ist. Die Aufarbeitung der Orkanschäden zieht sich über Jahre hinweg. Während wir die Flickarbeiten ausführen werden ganze Straßenzüge durch "Dach- und Fassadenhaie" saniert.2000 Die größte Investition in der Firmengeschichte wird getätigt: Ein Autokran mit flexibel einsetzbarer Hebebühne mit dem man bis zu 31 Meter nach Oben steigen kann. Die anfangs kritischen Mitarbeiter merken bald, dass dieser Kran eine erhebliche Arbeitserleichterung für sie ist. Nicht nur Dächer werden damit schnell eingedeckt, auch Reparaturen können ohne Gerüste ausgeführt werden. Manch ein Klavier wird in den sechsten Stock transportiert, Bäume werden gestutzt und Taubenabweiser montiert.2004 Die Firma Radke besteht nunmehr 75 Jahre. Ein Stamm von 13 Mitarbeitern ist für Bodo Radke genau die richtige Größe um Aufträge effizient ausführen zu können. Bei größeren Projekten gehen wir Kooperationen mit leistungsfähigen Firmen ein. Arbeiten vom Vogelhäuschen bis zum 10.000qm Flachdach werden handwerklich sauber und ehrlich abgewickelt. |
Stand: 19.10.2007 |